Der König, der niemals einer war

4. Juli 2023: Der Film „Der König, der niemals einer war“ erscheint auf der Videoplattform NETFLIX. Mit dem nie gewesenen König ist Viktor Emanuel v. Savoyen gemeint, der Dirk Geerd Hamer erschossen hat und später von seinem Vater Umberto enterbt wurde. Man stellt in diesem Dreiteiler wieder einmal Behauptungen ohne jegliche Beweise über Dr. Hamer auf, weil man weiß, dass Dr. Hamer sich vom Grab aus nicht mehr wehren kann. Auf die Behauptung, dass Dr. Hamer viel Geld vom italienischen Königshaus angenommen hätte, soll hier näher eingegangen werden:

Die Königsfamilie beglich die Arztrechnungen; kann man das als „Geld annehmen von den Savoyens“ bezeichnen? Man bedenke: Hätte Dr. Hamer große Summen erhalten, wäre es ihm dann nicht leicht möglich gewesen, eine Klinik zu kaufen, anstatt sich ständig in einer solchen einmieten zu müssen?

Zitat „Süddeutsche Zeitung“ vom 11.12.1978: Einer gegen alle - S.48

„Pressesprecher der wohlhabenden Königsfamilie hatten gleich nach dem Tod Dirk Hamers die Nachricht verbreiten lassen, die Familie des Toten habe bisher eine Entschädigung von 700 Millionen Lire erhalten (damals rund 1,7 Millionen Mark).
Die Eltern Dirk Hamers legen Wert auf die Feststellung, dass bisher nur die Arztrechnungen vom Königshaus beglichen wurden.

Zitat Presseerklärung der Familie Hamer:

"DIRK starb, ohne die von ihm selbst und seinen Eltern unterschriebenen Verträge jemals wiedergesehen oder einen Pfennig Rente bekommen zu haben. Gleichwohl benutzte die Familie Savoyen die Dokumente, um vor Presse und Gerichten eine Millionenzahlung vorzutäuschen!"

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Die Summen, die Dr. Hamer von den Savoyens angeboten wurden, waren stets an die Bedingung geknüpft, dass kein Prozess gegen Viktor Emanuel v. Savoyen, den Mörder seines Sohnes DIRK, stattfinden darf. Dr. Hamer hat diese Bestechungssummen stets ausgeschlagen, und deshalb fand der Prozess statt. Wer hier tatsächlich wen erpressen wollte, beschreibt Dr. Hamer in „Einer gegen alle“. Geld und Recht hat Dr. Hamer bestimmt nie vermischt.

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Zitate aus „Einer gegen alle“ von Dr. Hamer:

S. 62
Im März 1979 brachte mir Pütz Siedel das „Angebot, das man nicht ablehnen kann“… Als ich das Angebot ablehnte, ging der Krieg, wie gesagt, erst richtig los, …im April 81 wurde mein gesamter Besitz versteigert – ich war bettelarm.

S. 63
... Die Besprechung fand in Gegenwart meiner ältesten Tochter Birgit statt.
Badinter (Justizminister Frankreichs 1981-1986) bot sich an, mich zu vertreten, besser gesagt: ein Arrangement zu machen. Er bot an, er könne mir einen Scheck über zwei Millionen DM (1 Mill Dollar) geben für die Summe, die die Familie Savoyen dem Dirk unterschlagen habe.
Ich fragte, was ich dafür tun müsse.
Antwort: „Auf den Prozess verzichten“.
Meine Antwort: „Herr Badinter, die Familie Hamer ist arm und unsere Gegner sind emsig dabei, uns bettelarm zu machen. Aber bestechlich sind wir nicht. Behalten sie dieses gestohlene Geld. Der Prozess muß stattfinden.“
Badinter: „Dann kann ich leider nichts mehr für Sie tun, kann Sie auch nicht vertreten. Das war mein Angebot und damit ist meine Mission beendet.“

Meine Tochter machte mir später darob heftige Vorwürfe, ich „würde auf Charakter machen“ auf Kosten der übrigen Familie. Aber die übrige Familie, besonders meine Frau, billigten meine Entscheidung uneingeschränkt. Meine Frau:

„Geerd, das war richtig, ich hätte es genauso gemacht.“

S. 413
Der Grundsatz jeder Mafia, auch Logen-Mafia, mit der ich es ja schließlich zu tun hatte, lautet immer:
- dem Gegner das Wasser abgraben, bettelarm machen;
- seine Familie dissoziieren durch Agenten oder Sekten;
- seinen Ruf mit Hilfe der Presse und Medien restlos zerstören;
- seine Anwälte korrumpieren oder bedrohen, damit sie das Mandat niederlegen;
- den Gegner umbringen oder verunfallen lassen.

An der Geschichte der Germanischen Heilkunde und dem Schicksal der Familie des Opfers kann man auch verfolgen, was passiert, wenn man ein „Angebot bekommt, das man nicht ablehnen kann (oder darf)“ und dieses Angebot ausschlägt, wie ich, dann kennen die Gegner keine Gnade mehr. Plötzlich hat man keine Freunde mehr. Da steht man ganz alleine da: Einer gegen alle.

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Drängt sich abschließend nicht die folgende Frage auf:
Verfolgt dieser Film nicht als Hauptziel, Dr. Ryke Geerd Hamer wieder einmal als gefährlichen Verrückten hinzustellen, der angeblich Geld vom Mörder seines Sohnes genommen, bzw. erpresst haben soll, obwohl er von eben dieser Familie und deren Verbündeten bettelarm gemacht wurde?

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