Eine EINFÜHRUNG in die GERMANISCHE HEILKUNDE®

nach Dr. med. Ryke Geerd Hamer

Nomenklatur
Die Sprache der Germanischen Heilkunde – die neue Terminologie

Die Erklärung der Sprache bzw. der Terminologie der Germanischen Heilkunde (früher: NEUE MEDIZIN, Germanische Neue Medizin) ist besonders wichtig, um Mißverständnisse von vornherein auszuschließen. Aufgrund der gänzlich neuen Sichtweisen und der sich darauf zwingend aufbauenden Nomenklatur kann es sehr leicht zu Sprachproblemen zwischen der bisherigen Medizin und der Germanischen Heilkunde kommen. Um ihre Gesetzmäßigkeiten in allen diagnostischen, therapeutischen und allgemein menschlichen Konsequenzen richtig verstehen und anwenden zu können, ist systemimmanentes Denken als Voraussetzung unerläßlich. Dieses zu erhellen, ist Aufgabe des Kapitels.
Die Nomenklatur in der bisherigen Schulmedizin weiß auf Grund der dogmatisierten Hypothesen gar nicht mehr zu unterscheiden zwischen Fakten und hypothesenbedingten Prognosen. Deshalb können wir die Nomenklatur in weiten Bereichen so nicht übernehmen. Die Germanische Heilkunde muß sich eine NEUE Nomenklatur schaffen, eine NEUE Terminologie – eine ganz NEUE Sprache!

Dirk Hamer Syndrom siehe DHS

Biologischer Konflikt
Jeder Konflikt bei Mensch oder Säugetier, der mit einem DHS einschlägt.
Die Biologischen Konflikte sind nur entwicklungsgeschichtlich zu verstehen als archaische Konflikte, die bei Mensch und Tier im Prinzip analog sind. Das Tier empfindet die meisten dieser biologischen Konflikte noch real, wir Menschen oftmals transponiert. Für das Tier geht es bei einem Brocken, den es nicht hinunterschlucken kann, wirklich um ein Stück Nahrung, beim Menschen kann es auch ein Tausendmarkschein oder ein Lottogewinn sein.
Alle Relais des Stammhirns beinhalten die Konflikte, bei denen es darum geht, einen Brocken zu fassen zu kriegen, herunterschlucken zu können, verdauen zu können, den Kot ausscheiden zu können etc.
Das Sammelrohr-Ca der Niere z.B. soll den Organismus beim „Flüchtlings- bzw. Existenzkonflikt“ davor bewahren, auszutrocknen, der Urin wird hochkonzentriert.

siehe auch Code-Verhalten - Grundlage der Biologischen Konflikte

Konfliktinhalt
Die biologischen Konflikte sind alle archaische Konflikte, treffen bei Mensch und Tier analog zu. Früher hielten wir die sog. „psychologischen Konflikte“, besser psychologischen Probleme, für die einzig wichtigen Konflikte. Das war ein Irrtum. Veränderungen und Umschaltungen im Gehirn machen nur die biologischen Konflikte, bei Mensch und Tier analog. Die Benennung der Konfliktinhalte trägt eben der Tatsache Rechnung, daß diese Konflikte quasi „interanimalisch“ sein müssen, jedenfalls für „uns Säuger“.

Alle diese Konflikte erleiden analog auch unsere Mitkreaturen, die Tiere in sehr realem Sinne, wohingegen der Mensch diese Konflikte häufig eher im übertragenen Sinne (z.B. oft auf verbalem Wege). Im Grunde gab es schon immer eine gemeinsame biologische Sprache bei Mensch und Tier (besonders Säugetier). Das zeigt die Tatsache, daß wir Menschen uns mit Hund, Pferd oder Kuh so verbunden fühlen, daß wir mit ihnen kommunizieren können und sie als „Quasi-Menschen“ empfinden. So erleiden wir auch den gleichen Verlust-Konflikt, wenn unser Menschen-Partner oder unser Partner Hund stirbt. Ist z.B. ein junger Hund krank, dann empfindet die Menschen-Frau auch einen „Mutter-Kind-Sorge-Konflikt“ mit Brustkrebs links, bei der Rechtshänderin. Umgekehrt empfindet das Tier genauso biologische Konflikte um uns Menschen, als Partner etc. Die Kenntnis der Konfliktinhalte wird endlich, so hoffe ich, eine neue Ära des Verhältnisses zwischen Mensch und Tier eröffnen; weg von dem schrecklichen Verständnis des Tieres als Sache, das seinen schlimmen Höhepunkt in der Ausrottung vieler seltener Tierarten und den völlig unnötigen Tierversuchen gefunden hat, die eine Schande für die ganze Menschheit sind.

Konfliktmasse
Die Konfliktmasse errechnet sich als Produkt aus Konfliktstärke und Konfliktdauer. Die Konfliktmasse ist entscheidend dafür, ob ein Individuum seine Heilungsphase (z.B. den Herzinfarkt) überlebt oder nicht. Ein Phänomen sorgt dafür, daß sich kaum Konfliktmasse aufbaut: die schizophrene Konstellation.

Sinnvolles Biologisches Sonderprogramm der Natur siehe SBS

ca-Phase
Konflikt-aktive Phase: Dauersympathicotonie, kalte Haut und Extremitäten, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Denken kreist immer um den Konfliktinhalt. HAMERscher HERD im Gehirn in scharfringiger Schießscheibenkonfiguration, im Organbereich Krebswachstum (Althirn-gesteuerte Organe) oder Nekrose- oder Ulcus-Wachstum (Großhirn-gesteuerte Organe)

Conflictolyse (CL)
Conflictolyse, Konfliktlösung des biologischen Konflikts. Umschlagpunkt von der Dauersympathicotonie in die Dauervagotonie, bzw. vom Dauertagrhythmus in den Dauernachtrhythmus oder vom Stresstonus in den Ruhetonus.

siehe auch Konfliktlösung im Kapitel Germanische und Tiere

pcl-Phase
Postconflictolytische Phase: Heilungsphase, die mit der Conflictolyse beginnt und mit der Renormalisierung oder Normotonie endet. Im Tiefpunkt dieser vagotonen pcl-Phase, auch Dauer-Nacht-Phase genannt, finden wir jeweils die epileptische/epileptoide Krise.
cerebral: oedematisierte Auflösung der scharfen Schließscheibenkonfiguration des HHs aus der ca-Phase (Oedemringe, intra- und perifocales Oedem der HAMERschen HERDE.
psychisch: Der Konflikt ist kein Thema mehr.
organisch: Bei den Großhirn-gesteuerten und Kleinhirn-gesteuerten mesodermalen Organen: Heilungswachstum.
Bei den Althirn-gesteuerten Organen: Tumorabbau durch Mikroben. Sämtliche Mikroben, die wir kennen, arbeiten ausnahmslos in dieser pcl-Phase, nicht früher und nicht mehr später. D.h.: Haben uns die passenden Mikroben, z.B. Tbc-säurefeste-Stäbchen, während der pcl-Phase gefehlt, dann bleibt der Tumor unverkäst und unabgebaut. Tuberkelmykobakterien nach der pcl-Phase nützen uns nicht mehr für das bestehende Karzinom. Es kann uns nur etwas bei einem späteren Karzinom nützen. Dabei werden dann aber die alten schon länger bestehenden Karzinome nicht mehr „angegriffen“.

epi-Krise (EK)
Epileptische Krise: = epileptischer tonisch-klonischer Anfall, Tiefpunkt der Vagotonie in der Heilungsphase nach einem motorischen Konflikt. Die epileptische Krise ist der Umschlagpunkt zur Renormalisation, die allerdings erst am Ende der Heilungsphase erreicht wird. Die epileptische Krise ist ein von der Natur eingerichtetes quasi physiologisches und obligates Konflikt-Rezidiv mitten in der Heilungsphase, quasi imaginär. Der Patient erlebt in dieser epileptischen Krise im Zeitraffer nochmals seinen gesamten biologischen Konflikt der konfliktaktiven Phase (ca-Phase) durch. Dadurch erreicht der Organismus, daß die Oedeme ausgepreßt werden und die Renormalisierung (mit Diurese-Phase) angesteuert werden kann.

Epileptoide Krise: Außer den motorischen biologischen Konflikten, die eine epileptische Krise in der Heilungsphase (pcl-Phase) haben, haben grundsätzlich alle Krankheiten der gesamten Medizin eine epileptoide Krise. Epileptoid heißt: Epilepsie-ähnlich. Es kommt bei den epileptoiden Krisen nicht zu tonisch-klonischen Krampfanfällen wie bei den motorischen Konflikten, sondern jede biologische Konfliktart und Erkrankungsart hat ihre ganz spezifische Art der epileptoiden Krise. Z.B. besteht die epileptoide Krise in der Heilungsphase nach einem sensorischen Trennungskonflikt in der Absence. Das Gleiche gilt für die biologischen (brutalen) Trennungskonflikte unter Schmerzzufügung der Periost-sensorischen Konflikte. Eine typische epileptoide Krise des Revierkonfliktes mit Ulcera an der Koronarintima (Kiemenbogenabkömmling, ektodermal!) ist der Herzinfarkt, wobei wir den periinsulär rechts-cerebral gesteuerten Linksherz-Infarkt unterscheiden vom periinsulär links-cerebral gesteuerten Rechtsherz-Infarkt, der mit Ulcera der Koronar-Venen in der ca-Phase einhergeht. Der Rechtsherzinfarkt ist gleichbedeutend mit Lungenembolie und der epileptoiden Krise eines in der pcl-Phase befindlichen Gebärmutterhalskarzinoms. Die Verwandtschaft dieser beiden Organe erklärt sich daraus, daß der Mensch entwicklungsgeschichtlich gesehen früher einmal ein ringförmiges Wesen war. In dieser sehr frühen entwicklungsgeschichtlichen Phase waren die beiden Organe sehr dicht benachbart.

Eine weitere epileptoide Krise ist z.B. auch die sog. „Lyse“ bei der Pneumonie, wobei die Pneumonie die pcl-Phase eines Bronchial-Ca ist.
Selbst die vom Stammhirn gesteuerten Tumoren haben in der pcl-Phase solche epileptoiden Krisen, mit oder ohne Mykosen oder Tbc, d.h. mit oder ohne Verkäsung und Abräumung des Tumors.
So, wie wir den Herzinfarkt oder die Lungenembolie als eigene Krankheit aufgefaßt hatten, so kennen wir jetzt in der Germanischen Heilkunde (früher: Neue Medizin, Germanische Neue Medizin) zwei Sorten von Asthma, denen gemeinsam ist, daß sie beide eine schizophrene Konstellation darstellen.

Bei allen Erkrankungen sehen wir unmittelbar im Anschluß an die EK die sog. „Pinkelphase“ oder Diuresephase. Von der EK ab scheidet der Organismus das zuviel eingelagerte Wasser wieder aus. Dabei können die Patienten oft zwischen drei und fünf Litern Flüssigkeit ausscheiden. Wenn sie das wissen, sind sie beruhigt. Wissen sie die Zusammenhänge vorher nicht, so sind sie entsetzt, daß sie einige Kilo abgenommen haben. Wenn die Pinkelphase glücklich vorübergegangen ist, steuert der Organismus zurück zur Renormalisation. Dabei passiert normalerweise nicht mehr sehr viel.

HAMERscher HERD (HH) siehe Hamersche Herde

Schiene siehe Schienen
Wenn ein Individuum einen Biologischen Konflikt durch ein DHS erleidet, dann wird im Moment des DHS nicht nur der Konflikt selbst engrammiert, sondern auch gewisse Begleitumstände. Kommt ihm später einer dieser Begleitumstände wieder vor, dann kann der ganze Konflikt als sog. Rezidiv wiederkehren. Das Bild ist, daß man von einem solchen Nebenschienenstrang immer auf die ganze Schiene auffährt. Daher der Name Schiene.

Sympathicotonie und Vagotonie
Das vegetative Nervensystem, Computerzentrale des biologischen Rhythmusgeschehens unseres Körpers
Wenn unser Organismus gesund ist, schwingt er in sog. Rhythmen und gleichzeitig in größeren Zyklen. Rhythmus nennen wir den Tag/Nacht-Rhythmus oder auch Wach/Schlaf-Rhythmus oder Anspannungs/Erholungsrhythmus oder sympathicotoner/parasympathicotoner (=vagotoner) Rhythmus.
Dieser Tag/Nacht-Rhythmus schwingt bei Mensch und Tier wie eine Uhr, wobei durchaus manche Tierarten („Nachtjäger“) nachts die Anspannungsphase haben und tagsüber die Ruhephase. Dieser Rhythmus, den wir auch vegetativen Rhythmus nennen, ist ein zentraler Bestandteil unseres ganzen Organismus, ja unseres ganzen Lebens. Die Funktion all unserer Organe wird von diesem vegetativen Rhythmus koordiniert. Das Nervensystem, das diese Koordination besorgt, nennt man das vegetative oder autonome Nervensystem. Man vergleicht es auch oft mit den beiden Zügelenden bei einem Pferd, zwischen denen unser Organismus gleichsam gehe wie ein Pferd. Der eine Zügel, der Sympathicus, zieht in Richtung Anspannung, der andere, der Parasympathicus, in Richtung Erholung, Ruhe.

In fast allen Kulturen steht Nacht für Finsternis, Kälte, Tod, der Tag für Leben, Licht und Wärme. In der Natur ist aber in der Nacht Erholung, Ruhe, Vagotonie, am Tag Streß und Konflikte, wenn man, wie gesagt, von den sog. „Nachtjägern“ absieht, die einen umgekehrten Rhythmus haben wie ihre Beutetiere. Dem trägt die Natur wiederum selbst Rechnung, indem die in der pcl-Phase befindlichen Beutetiere (beim SBS) erst gegen Morgen um 3 oder 4 Uhr, wenn es hell wird, schlafen können, um nicht vom Nachtjäger in der Dunkelheit im Tiefschlaf angefallen und getötet zu werden.
Wir wollen für dieses Auf und Ab in der Biologie einen neuen Begriff prägen:

der Biologische Wellen-Rhythmus

Sowohl die Normotonie als auch die Zweiphasigkeit des Sinnvollen Biologischen Sonderprogramms sind dann Spielarten dieses Biologischen Wellen-Rhythmus. Dieser Biologische Wellen-Rhythmus ist meiner Meinung der Urmotor des Lebens überhaupt.

Sympathicotonie
Erste Phase des „Krankheits“geschehens oder des biologischen Sonderprogramms. Im Sinne von Dauer-Sympathicotonie ist es das Gleiche wie die ca-Phase. Als Innervation: dauerhafte Verschiebung des vegetativen Gleichgewichts in Richtung des N. sympathicus (Grenzstrang des Sympathicus).
Symptome: Mydriasis, Tachycardie, Hyperhidrosis, Hypoacidität des Magens, paralytische Darmlähmung etc. Man faßte dies früher allgemein als vegetative Störung auf (vegetative Labilität). Die Fakten waren richtig, aber das Verständnis der Ursachen fehlte.

Vagotonie
Vegetative Innervation des Parasympathicus, auch Parasympathicotonie. Im Sinne von Dauervagotonie ist es das Gleiche, wie die pcl-Phase. Der Nervus vagus gilt als eigener Hirnnerv, der mehrere Anteile hat, einen Nucleus dorsalis, einen Nervus ambiguus und einen Nervus tractus solitarii. Vagotonie (nach Eppinger, Haas 1910): Dauerhafte Verschiebung des vegetativen Gleichgewichts im Sinne einer erhöhten Erregbarkeit oder eines Überwiegens des parasympathischen Systems. Man faßte dies früher allgemein überwiegend als konstitutionelle vegetative Labilität auf.
Symptome: Hypotonie, Bradycardie, Miosis, Magenhyperacidität, Darmkoliken, vermehrte Speichelsekretion. Daß, was wir heute inder Germanischen Heilkunde pcl-Phase nennen, hatte man natürlich früher auch schon beobachtet, hatte es nur nicht verstehen können und es deshalb als „vegetative Labilität“ oder „Dystonie“ fehlinterpretiert. Das Faktum war und ist unstrittig, die Bewertung des Faktums war falsch.

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