Ewa Leimer - die Autorin des Bildungsprogramm-Konzepts

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Ich bin Pädagogin mit Leib und Seele. Ich habe an der Pädagogischen Hochschule in Danzig meinen Abschluss als Lehrerin gemacht und setzte meine pädagogischen Studien an den Universitäten Posen und Danzig fort, wo ich dann auch meinen Master-Grad erlangte. Bis zum Ende des Schuljahres 1980/1981 arbeitete ich in Polen als Lehrerin. Im Juni 1981 zog ich für immer nach Österreich. 1996 wurde mein polnischer Studienabschluss (Sonderpädagogik) an der Philosophischen Fakultät der Universität Wien mit dem Titel "Magistra der Philosophie" nostrifiziert (nach abgeschlossener Prüfung mit Diplom für Sonder- und Heilpädagogik).

In den 30 Jahren meiner pädagogischen Tätigkeit - sowohl in Polen als auch in Österreich - habe ich in verschiedenen Bildungseinrichtungen immer direkt mit Kindern gearbeitet.

Der Name Dr. Hamer begegnete mir 1990 zum ersten Mal, und zwei Jahre später begann ich seine Bücher zu lesen und die Germanische Heilkunde (damals noch als „Neue Medizin“ bezeichnet) kennenzulernen. Seit 1995 arbeite ich an der Übersetzung vieler seiner Schriften. Ich war bei wichtigen historischen Ereignissen im Zusammenhang mit der Germanischen Heilkunde aktiv involviert. Seit 2000 liegt der Schwerpunkt meines Engagements auf der Verbreitung des Wissens der „Germanischen“ in Polen.

In den 1990er Jahren habe ich die erste polnische Webseite der Neuen Medizin erstellt. Später habe die Webseiten von Dr. Hamer erstellt und jahrelang betrieben.

Seit 2003 werde ich aktiv von meinem Freund Informatiker, Bogusław Babol unterstützt, der ein großartiges Online-System "maßgeschneidert" für unsere Bedürfnisse geschaffen hat.

Alle unsere verfügbaren germanischen Portale ermöglichen die freie Nutzung dieses wichtigen Wissens gemäß dem Leitspruch von Dr. Hamer: „Gesundheit darf nichts kosten.“ Dadurch können möglichst viele Menschen grundlegend Kenntnis von der Funktionsweise der Lebewesen erlangen. Genau diese wird durch das herrschende System und vor allem auch in der medizinischen Ausbildung verschwiegen.

Auf meine Initiative hin wurde in Zusammenarbeit mit Dr. Hamer in Polen ein Bildungsprogramm für die „Germanische“ eingerichtet, in dessen Rahmen ich regelmäßig Seminare durchführe, die dieses wunderbare Wissen in einer zugänglichen und verständlichen Weise vermitteln. Dabei ist es mir besonders wichtig, dass wir die „Germanische Heilkunde®“ originalgetreu vermitteln, so wie sie uns Dr. Hamer hinterlassen hat.

Unsere Vision ist  eine Gemeinschaft von Menschen auf der ganzen Welt, die die biologischen Grundlagen der Germanischen Heilkunde in ihrer täglichen Lebensgestaltung beachten sowie ein System von Rechtsstaaten, die diese Gemeinschaft unterstützt.  Das ist unser Ziel.

Bereits  2007  fanden Studienkreise in Polen statt. Im selben Jahr haben wir in enger Zusammenarbeit mit Dr. Hamer das Bildungsprogramm gegründet. Heute trägt es den Namen „Bildungsprogramm der Germanischen Heilkunde“.  Das erste Seminar des neu gestalteten Bildungsprogramms fand in Brzeszcze im Gebäude der Stadtwache statt.


Mehrere Jahre lang haben wir während unseres Aufenthalts in Brzeszcze privat bei Gosia und Jurek übernachten dürfen. Zu dieser Zeit lebten die drei Söhne noch bei ihren Eltern, so dass in der Wohnung nicht viel Platz war. Und doch haben uns Gosia und Jurek ihr Ehebett zur Verfügung gestellt. Und Małgosia bereitete uns immer leckeres polnisches Essen zu… Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr für diese wichtige Unterstützung.

Wir konnten die Familie aber nicht mehr länger auf diese Weise in Anspruch nehmen. Es war Zeit etwas zu ändern... Die Seminarteilnehmer hatten Probleme, eine Unterkunft in der Nähe zu finden. Also mussten wir einen anderen Ort für unsere Treffen finden.

Das letzte Seminar in Brzeszcze in 2011


In der Zwischenzeit wurden die Absolventen, die an unseren Seminaren teilgenommen haben, "unabhängig " und begannen selbst andere Menschen in der „Germanischen auszubilden“, was aus meiner Sicht skeptisch zu betrachten ist…

Nach Brzeszcze trafen wir uns zum Unterricht im charmanten Skidzin, einem Dorf in der Nähe von Auschwitz, das schön beschaulich im Grünen liegt. Die Seminare fanden in einem kleinen Haus, in einem kleinen „Hörsaal“ mit direktem Zugang zur Küche statt, wo wir uns in den Pausen ein wenig stärkten. Aber auch hier blieben wir nicht lange.

In der Zwischenzeit erstellte Boguslaw Babol ein Online-Programm, das während des Seminars genutzt werden konnte. Aber in Skidzin war das Internet schwach. Außerdem wurde der Raum, der anfangs völlig ausreichend war, schnell zu klein für die wachsende Anzahl der Teilnehmer... Also mussten wir uns wieder auf die Suche nach einem neuen Seminarort machen.

Im Jahr 2013 ist es uns gelungen, eine geeignete Einrichtung nicht weit von Brzeszcze, in der Nähe von Pszczyna zu finden... und ich glaube, wir können vorerst hierbleiben.

Ab 2014 konnten wir die Möglichkeiten, die das Internet und das von Bogusław geschaffene System bieten, in vollem Umfang nutzen. Während des Seminars arbeitet jeder Teilnehmer an seinem eigenen Laptop und benutzt das Online-Programm gemäß seinem individuellen Bedarf. Die Teilnehmer unseres Programms meldeten zurück, dass die ihnen zur Verfügung stehenden Online-Übungen sehr hilfreich bei der optimalen Aufnahme dieses komplexen Wissens sind.

Seminarimpressionen

So arbeiten wir heute während des Seminars


Schließlich entstand auch ein Online-Programm, das autodidaktisch von zu Hause aus durchgeführt werden kann. Heute gibt es in Polen keinen Stationären-Studienkreis mehr. Stattdessen führe ich für alle Teilnehmer regelmäßig Online-Übungen durch ... (unter Zuhilfenahme des Programms vom Bogusław).

Während der Online-Sitzungen vertiefen die Teilnehmer die erworbenen Grundlagen und nutzen das gewonnene Wissen für die Analyse von ausgesuchten Fällen (entsprechend dem jeweils erreichten Seminarabschluss). All dies geschieht auf der Grundlage des Online-Programms, das heute ein unverzichtbares methodisches Element unseres Bildungsprogramms ist.

Ich möchte betonen, dass unsere Tätigkeit in Bezug auf die Germanische Heilkunde rein didaktischer Natur ist. Ich bitte um Verständnis dafür, dass wir keinerlei individuelle therapeutische Ratschläge geben.

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